Die verschlossene Körperposition

Eine andere Weise dich körperlich auszudrücken besteht darin, dich ein verschlossenes Pattern zu bedienen.

Über diese Art kannst du den Schutz simulieren, die Verteidigung, das Verstecken, die Negation oder die Abneigung Kontakt zu einer anderen Person aufzunehmen.

Einige Arten des Ausdrucks können sein:

  • Das nach vorne Bücken des Körpers und gleichzeitig das Kinn zur Brust ziehen, um deinen Schutzmechanismus auszudrücken.
  • Den Mund zu schliessen und nicht mehr sprechen  zu wollen, während man gleichzeitig nach unten schaut und die Augenbrauen fallen lässt.
  • Die Verschränkung der Arme und Beine.
  • Die Schultern, Knie und Ellenbogen sollen nach innen zeigen, damit du deine verletzlichen Körperteile schützen kannst.
  • Die Handflächen sollen nach unten zeigen.
  • Die Füsse sollen nach innen zeigen.
  • Die Fäuste ballen.
  • Die Verschränkung der Arme und das Berühren der Ellenbogen zum Schutz der Brust und des Bauches.

Je grösser die Verschränkung der Arme und Beine bei der dir gegenüberstehenden Person ist, je grösser deren Verschlossenheit.

Mit diesen Verhaltensweisen kannst zu zeigen, dass dir eine Sache nicht gefällt und dass du nicht einverstanden bist.

Durch deine Entfernung zu den anderen zeigst du, dass du dich ihnen gegenüber nicht öffnen möchtest.

Über die verschränkende Verhaltensweisen kannst du den Schutz des Körpers zeigen, aber auch ein Zeichen der Verspannung und des Stresses. Oder gegensätzlich kannst du auch Komfort zeigen. Aber damit du diese Sache verstehen kannst, solltest du auch andere Signale überprüfen, um deine Message zu verstärken.

Über die Körpersprache kannst du deiner Körperposition helfen auszudrücken abhängig davon wie du denkst, und das abhängig von der Situation, in der du dich befindest.

Ein paar Beispiele können wir aufzählen: den Kopf mit den Händen zu umfassen, eine Umarmung in der Luft zu simulieren, als ob du jemanden umarmen würdest, oder beim Gehen könntest du simulieren, dass du über etwas stolperst und hinfällst, deinen Körper zu strecken, als ob du dich entspannst oder müde wärst, mit der Faust auf die Handfläche schlagen, dich selbst auf den Kopf schlagen, eine Umarmung simulieren, einen Kuss simulieren…

Aus mehreren Gründen können wir unsere Wünsche und Träume nicht real werden lassen, weil wir vor den Konsequenzen Angst haben. Oder weil jene Verhaltensweisen unpassend wären, weil unser Gedächtnis bewusst und unbewusst mit unserem Körper in Verbindung steht, neigen wir dazu jene Wünsche über unsere Körpersignale auszudrücken. Manchmal passiert das subtiler, andere Male nicht mehr so sehr.

Wir nutzen diese Technik als ob wir eine Pantomime machen zu den Aktionen der anderen Menschen. Zum Beispiel, wenn wir Arme weit bewegen, zeigen wir ein Gefühl der Grösse und des Erstaunens. Wenn wir mit einer Faust auf etwas schlagen, ist es als ob wir auf jemanden einschlagen wollten, aber das ist gesellschaftlich nicht akzeptiert und du kanalisierst das Gefühl der Aggressivität.

So, indem du wie ein Theaterstück aufführst, kannst du all deine Emotionen, Gedanken, Ideen einbeziehen, sodass du jemanden ein paar Hinweise geben kannst, in welchem Zustand du dich befindest und was du in jenem Moment fühlst.

 

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