Weil wir uns nicht wünschen, erwachsen zu werden

nicht wünschen erwachsen

Ich möchte die Wertvorstellungen der Kindheit bewahren. Ich möchte die Unschuld bewahren. Ich möchte die einfachen Dinge und die unkomplizierte Realität bewahren. Ich möchte den Mut bewahren, ich selbst zu sein.

Und so mit kleinen Schritten der Kreativität näher zu kommen. Diese schüchtern auf der Facette, die ich mir wünsche, zu berühren. Ich schleife von ihr eine unmessbare Menge ab, die ich danach versuche zu formen, abhängig von den Formen, die ich mir wünsche, dass sie sie annimmt. Manchmal erreiche ich das Niveau eines Staubes, welchen ich zur Aufbewahrung in einem Behälter mit dem Titel „Erinnerung“ dosiere. Weil der Staub Teil der Vergangenheit ist, er verbleibt irgendwo jenseits von mir. Er ist ein berührbarer Teil von dem Origami, welches sich Kreativität nennt, damit ich immer dort zurückkehren kann, zum Ganzen von welchem ich erneut ein Korn vergeudet habe.

Und so mit jener Dosis der Unschuld spielen zu können, von welcher ich den Mut schöpfe, erneut ich selbst zu sein. Weil, wenn wir nicht zuviel denken, sind die Dinge, die aus einem Spiel stammen, die einfachsten und wahrhaftigsten, gleichsam wie in einer Kindheit. Als die Dinge nicht kompliziert waren. Als alles aus deinem Inneren stammte, weil du so fühltest. Weil es dir so gefiehl, dass Dinge passierten, und du nicht zu viele Gründe brauchtest, um das Beisammensein von jemandem zu wählen. Als die Spiele für alle waren. Als dein Freund/deine Freundin dir zur Seite stand, weil es so sein sollte und weil du instinktiv die Nähe von jemandem ersuchtest, ohne Gründe und Vorurteile zu haben.

Weil ich mir wünsche, dass die Unschuld ein Teil von mir verbleibt, gleichsam als die gerechten Wertvorstellungen aus der Kindheit eine Grundlage für die erwachsenen Menschen darstellten, diejenigen, zu welchen wir heute geworden sind. Und in unserer Unschuld wünschen wir uns nichts anderes, als das zu tun, was uns gefällt, sodass wir für viele Male in einen Konflikt mit den anderen treten. Und so wenden wir uns jedes Mal zu uns selbst zu, und versuchen dadurch zu unseren inneren Kind zurückzukehren, und so eine Form aus unserem Ich ersuchen.

Und so schaffe ich es, mich immer in einem Organismus aufrechtzuerhalten, welcher lebt, schafft, träumt, erbaut und liebt. Weil im Leben all das wichtig ist. Aber am wichtigsten ist zu lieben, weil aus der Liebe unsere menschliche Kraft stammt. Menschen zu lieben, das was du tust, zu lieben, die Natur zu lieben, Musik zu lieben, das Schöne zu lieben.

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