Wahrheit oder Pflicht?

Pflicht
Photo by: Prairie Kittin

Wir mögen es zu beobachten und an Schauspielen teilzunehmen. Wir mögen Herausforderungen mehr oder weniger.

Für mich erweckt eine Herausforderung meine Neugier, und das bringt mich dazu zu experimentieren. Die Neugier macht mich „neugierig“. Manchmal starte ich mit kleinen Schritten, ich stürze mich nicht in etwas, ich teste…

Der Test ist mit ein bisschen mit Furcht verbunden über was wohl weiter anstehen wird. Welche Herausforderungen erwarten mich…

Andere Male in dem Tornado der Dinge gefangen, vergesse ich, was um mich passiert, und versuche die Herausforderungen zu meistern. Der Kampf mit bisher nicht erfahrenen Dingen ist für mich völlig in Ordnung. Events und Dinge, die schon vergangen sind, wecken mein Interesse nicht mehr; ich kenne den Ablauf schon mit mehr oder weniger Varianten und Optionen. Ich adaptiere mich. Es gibt aller Art Herausforderungen. Für mich sind die, die mit dem Unbekannten in Verbindung stehen, speziell.

Eine Herausforderung zur Adaptierung an einem neuen Lebensstil, eine Herausforderung im Hinblick auf eine unheilbare Krankheit, eine Herausforderung, wenn eine dir nahe stehende Person ihr Leben verliert, ist für mich der Boden. Diese Herausforderungen überwinde ich sehr schwer, aber ich denke, das ist etwas völlig Normales auch für die andere Menschen.

Aus meinem Standpunkt ist die traurigste Sache, die dir im Leben widerfahren kann, keine Herausforderung zu haben. Es gibt kein Kampf, es gibt nichts. Du als ein Individuum hast kein Drehbuch, du hast kein Ziel. Dein Weg stoppt auf einmal, du weisst nicht wohin.

Ein neuer Anfang im Leben unabhängig in welchem Alter dieser passiert, ist für jeden von uns eine Herausforderung. Auch der Anfang im Berufsleben, in dem du allein mit dir selbst bist, musst die Zügel in die Hände nehmen. Mit Höhen und Tiefen, Testungen mit vielen Varianten und Optionen, du konfrontierst dich mit vielen Schwierigkeiten. Dein Gedächtnis musst du einsetzten, damit du Allem Stand halten kannst, finde ich ist noch ein Kampf, den du führen musst, wenn du es schaffen willst.

Ins kalte Wasser geworfen werden, ohne dafür vorbereitet zu sein, und dann zu schwimmen, um nicht unterzugehen, ist schwer. Aber wir sind dafür vorbereitet. Das haben wir immer gemacht. Wir sind den Hürden gewachsen. Die empfangenen Schläge in den Solarplexus bringen uns dazu niederzuknien, machen uns fertig aber wir stehen wieder auf und gehen weiter. Wir haben keine andere Option, wir haben keine andere Chance oder Alternative.

So ohne eine Alternative werden wir immer in eine neue Herausforderung geworfen. Andere Male können wir uns nicht von der Vorangehenden abgrenzen und werden zur neuen Herausforderung „eingeladen“. Das ausgetragene Duell, um aus den schwierigen Situationen herauszukommen, in welche wir geraten sind, ist hart. Manchmal kommen wir als Sieger heraus, andere Male als Verlierer.

Aber wir tragen dafür Verantwortung, wir können nicht anders. Wenn wir als Sieger aus einem Kamp heraustreten, fühlen wir uns ruhmreich, das gibt uns Vertrauen ins uns selbst, es bringt uns weiterzukämpfen. Und das ist auch die Genugtuung, der wir nachrennen. Wir wünschen uns sie für eine längere Zeit zu behalten, weil sie uns gut tut. Wir haben die Bestätigung, das wir gut sind und das gibt uns Mut. Und nach der Zufriedenheit einer vollbrachten Sachen rennen wir doch.

Was wäre das Leben ohne Herausforderungen? Zu welchem Schauspiel wären wir als Zuschauer eingeladen? Wir wären dann nicht mehr die Zuschauer unserer eigenen Leben…

 

Welche Herausforderung bringt dich an deine Grenzen? Lass doch ein Kommentar!

2 Kommentare


  1. // Antworten

    Die Herausforderung ist „das Leben zu leben und das Beste von allen Situationen herauszuholen“.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .