Punkt…und nochmal von Anfang an

Anfang
Photo by:Metalbrother

Welches ist deine grösste Angst, wenn du versuchst eine Sache zu gutem Ende zu bringen, welche du dir schon seit Langem vorgestellt hast: Dass dir die Sache, die du dir vorgenommen hast, dein Leben zum Guten wenden wird? Oder dass du es nicht schaffen wirst sie zum guten Ende zu bringen?

Du beginnst enthusiastisch und mit Elan an deiner Sache zu arbeiten, die Ideen fliessen eine nach der anderen. Du bist in deinem Elan unaufhaltbar. Dein kreativer Schwung lässt dir keine Zeit mehr für andere Projekte.

Aber das erste Hindernis kommt für dich völlig ungeplant. Es hat dich total überrascht. Das Ziel, welches du dir als Objektiv vorgenommen hast, hält dich noch auf dem Weg dahin wach.

Plötzlich stoppst du und reflektierst. Die neue Situation, in welcher du dich befindest, bringt dich zu analysieren und das Projekt von einem anderen Standpunkt aus zu beobachten. Der Winkel, in welchem du dich befindest, bringt dich dazu mit demselben Elan nochmals zu starten.

In kurzer Zeit triffst du auf ein anderes Hindernis. Du meditierst dieses mal vorsichtig deine Situation und wählst einen anderen Plan. Du machst weiter.

Dieses Mal bist du nicht mehr so enthusiastisch. Die Konzentration und das Vertauen gewinnst du nur nach einer gewissen Zeit zurück.

Dann erscheint ein anderes Hindernis. Du fühlst dich ermüdet. Der Enthusiasmus vom Anfang beginnt zu schrumpfen. Perseverent möchtest du weiter machen. Du möchtest realisieren, was du dir vorgenommen hast. Du machst weiter.

Das Schicksal gibt dir noch eine Lektion. Die Probleme und Hindernisse beginnen mit einer schwer zu kontrollierenden Geschwindigkeit auf dich herunterzuprasseln. Deine Lösungsvorschläge erweichen eine nach der anderen. Du kannst nicht mehr Schritt mithalten. Du verbleibst ohne Geld. Du streitest dich mit den lieben Menschen. Du bist müde. Du bist gestresst. Du wirst krank.

Dein anfängliches Objektiv weckt in dir keine Zeichen des Enthusiasmus mehr. Du versuchst dir erschwert in Erinnerung zu rufen, warum du begonnen hast.

Du gibst schlussendlich auf…

Du beginnst jetzt Entschuldigungen zu finden, warum du gescheitert bist. Welche Entschuldigungen wären für dich ok? Warum hast du eigentlich nicht weitergemacht?

Du versuchst dich zu trösten und dich selbst aufzumuntern. Und du möchtest dich nicht mehr wie ein Versager fühlen. Du schiebst nun die Schuld auf deine Intuition, welche dir sagt, wann du stoppen sollst und wann es nicht gut ist weiterzumachen.

Aber in der Realität, welches ist deine Angst? Und warum hast du nicht weitergemacht?

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