November Movie Night

November Movie Night

 

Joker ist eine US-amerikanische Comicverfilmung von Todd Phillips aus dem Jahr 2019.

Der Film erzählt die Ursprungsgeschichte von Arthur Fleck, dargestellt von Joaquin Phoenix.

Der Film feierte am 31. August 2019 im Rahmen der Filmfestspiele von Venedig seine Weltpremiere, wo er mit dem Goldenen Löwen, dem Hauptpreis des Festivals, ausgezeichnet wurde. Joker wurde im September 2019 beim Toronto International Film Festival gezeigt und kam am 4. Oktober 2019 in die US-Kinos.

 

 

 

Wie viele von euch haben sich nicht geglaubt, den Tiefpunkt erreicht zu haben?

So weit unten, dass ihr geglaubt habt, eine gemeinsame Masse mit der Erde zu bilden.

Wie viele von euch habt ihr euch nicht zerquetscht, geschlagen, verlassen und gedemütigt gefühlt?

Und genauso für viele Male haben wir aus Trägheit das Ziel verfolgt, nach vorne zu gehen, welches ihr schon von immer an gekannt habt.

Und wir haben alle versucht, in die Rolle wieder hineinzukommen.

Eine Rolle, welche einen Namen hatte. Sagen wir Arthur…

Weil dann, wenn du in deine Rolle hineinkommst, du dich als Teil der Szene fühlst.

Weil du von dort stammst.

Du bist Teil davon.

Du betrittst die Szene mit deiner Kunst und deinem Professionalismus.

Dein positiver Gemütszustand und die Art, wie du am Gespräch teilnimmst, bei dem du eingeladen bist, beizutragen, ist so, als ob es Teil des Dekors wäre.

Der Puzzle-Teil, welcher benötigt wird.

Wir leben die Form, in welcher das Make-up Abbild deiner Etikette darstellt.

Ein Abbild, welches weint und lacht, sobald es stimuliert wird.

Was weniger zählt, ist das, was du bist.

Niemand interessiert sich dafür, was du fühlst, was sich in deiner Seele befindet, was dich quält.

Und es seltsam, dass wir aus verschiedenen Gründen hierhin gekommen sind.

Es geht um das Leben, in welchem wir eine Rolle gespielt haben.

Eine Rolle, in welcher auch nur das Lächeln eine Metapher ist.

Die Metamorphose des Ichs in dem Muster, in welchem nicht einmal du dein eigenes Ich finden kannst.

Die Grazilität beim Eintritt in die Szene steht in Antithese mit den ruckartigen und wilden Bewegungen des Tanzes ausserhalb der Szene.

Weil die Welt der Strasse eine Welt der Missverhältnisse darstellt, in welchen du nicht mehr entspannt mit den Beinen übereinandergeschlagen auf deinen Stuhl zurücklehnen kannst.

Es ist eine Welt der Barrieren. Der Stufen.

Der Barrieren von unzufriedenen Leuten.

Unzufrieden mit sich selbst, unzufrieden mit den anderen.

Korruption. Armut.

Es gibt Konflikte, welche nah an der Eruption sind.

Ein Aufbrausen, welches jeder von uns hört.

Das innere Zischen schafft es aus uns das Echo vieler Ungerechtigkeiten herauszuholen, bereit zu drohen.

Anarchie. Müll. Kollaps.

Und es geht nicht anders, als dass du dich in jedem Schritt wiederfindest.

Weil in jeder Stimme wir uns befinden.

Wir, die zeitgenössisch mit der Gewalt sind.

Mit den Konflikten, auf die wir stossen.

Wir und unser Universum.

Wir, die uns die Gesellschaft aufgrund verschiedener Gründe ignoriert.

Empathie. Persönlichkeit.

Vielleicht die vorhersehbare oder unvorhersehbare Behinderung, welche sich in uns befindet.

Wir, die wir nicht in jedes Stereotyp hineinpassen.

Aufgrund verschiedener Motive ausgeschlossen.

Weil in diesem immensen Ozean wir nur einen Tropfen darstellen.

Ein Tropfen, welcher aus Trägheit fällt und sofort vom Ozean verschluckt wird.

Unter seiner Wucht ist der Tropfen die Form, sich unsichtbar zu machen.

Gleichsam, wie es den Tropfen niemals gegeben hätte.

Eine Form der Absorption.

Die Form der Dunkelheit.

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