Interview mit mir selbst

 

 

Schreibübung.

Aneinanderreihung von, kurzen Sätzen. Andere, welche eine viel zu weisse Fläche bedecken.

Worte, welche jetzt in der Erwartung rennen, ausgedrückt zu werden.

Und das nur für die direkte Konfrontation mit demjenigen, der vor dir steht.

Kommunikation über Schreibverkehr.

Die Einladung zum Vermischung der Buchstaben, welche gleichsam der Perlen auf einer Schnur aneinandergereiht werden.

Ich lenke die Verbindung zwischen der Welt der Buchstaben zur Welt der Vorstellung.

Und weil sich unsere Welten unterscheiden, gibt es keine Perfektion.

Wir können uns nun zwei Unberechenbare, Unmögliche, Unperfekte nennen.

Unberechenbar mit uns selbst. Unberechenbar mit anderen.

Ich bin weniger perfekt als du es bist.

Vielleicht gleichsam unberechenbar wie du es bist.

Gleichsam wie du dich kennst.

Es sind die Geschenke der Natur.

In dem Bild, was sich vor mir zeigt, erscheinst du so, wie du bist.

Oder so, wie du dich siehst.

Oder so, wie dir es gefallen würde, dich zu sehen.

Jetzt drehe ich das Bild der Realität um und tue so, als ob ich es nicht sehe.

Danach verstehe ich, dass ich es nicht bin.

Dann lösche ich alles aus.

Genau wie es vorher war.

Weiss.

Mich zu verstehen? Nein!

Ich versuche aufs neue eine Schreibübung.

Für mich.

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