Hoffnung

Hoffnung
Quelle Foto: honey lagman

Wenn dieses Wort nicht existieren würde, woran würden wir uns im Leben festhalten?

Wir warten, wir suchen es, wir wünschen es uns, und dann sprechen wir es aus, wie eine letzte Hilfe. Wir schwören es herauf, wie eine letzte Rettung. Wie die Erde, die von der Sonne ausgedörrt wurde, wollen wir es. Wir brauchen es verzweifelt. Wenn dieses Wort nicht existieren würde, hätten wir keine Stütze mehr und auch kein Lichtlein am Ende des Tunnels. Wir verfolgen den Weg im Dunkeln wie die Blinden. Mit kleineren und schüchteren Schritten am Anfang verfolgen wir den Lauf unseres Lebens. Manchmal in der Eile sind wir nicht mehr in der Realität verankert. Es ist wichtig, sich nicht vom eigenen Weg beirren zu lassen und diesen konsequent und arbeitsreich zu verfolgen. Du solltest niemals vergessen, dass früher oder später sich für jeden von uns ein Lichtlein erblicken lässt. Es ist wichtig dieses zu verfolgen. Dieses führt uns niemals auf einen falschen Weg und du wirst deshalb nicht enttäuscht werden.

Du solltest immer an deine Hoffnung glauben und das wird dir helfen. Manchmal, wenn wir glauben keine Hoffnung mehr zu haben, dann erscheint sie unerwartet. Dann ist die Freude grösser, wenn diese auch mit einem Gelingen gekrönt wird. Eine Hoffnung zu haben, bedeutet niemals etwas Falsches zu tun. Du solltest nicht vergessen, dass sie dort irgendwo ist und auf dich wartet. Manchmal ist das Warten von kurzer Dauer, andere Male dauert sie länger. Aber je länger sie auf sich warten lässt, umso wertvoller ist der Effekt.

Die Hoffnung hält uns Menschen auf gerader Bahn. Wir hoffen, dass uns der Tag von Morgen aus der Falle herausholt, in die wir vor einiger Zeit getappt sind und nicht mehr herauskommen konnten. Wir wollen in einen bewegten Mechanismus kommen, uns nützlich fühlen.

Wir hoffen, dass es uns besser gehen wird, wenn wir krank sind und wir warten auf ein Wunder zur Genesung. Aber immer auf den Tag von morgen bezogen, weil wir das, was wir heute gelebt haben, nicht als befriedigend erleben. Wir sind in einem kontinuierlichem Wettkampf mit uns selbst und in unserem täglichen Leben.

Wir hoffen vielleicht auf ein besseres Leben, wenn wir jünger sind, aber das sinkt an Intensität mit den Jahren und wir sehen ein, dass wir als soziale Schicht immer noch dieselben sind. Wir versuchen uns zu akzeptieren und erkennen dann, dass mit dem Vergehen der Jahre wir nicht weiser geworden sind. Unsere intellektuelle Sphäre ist immer noch dieselbe, auch wenn wir uns innerhalb verschiedener Institutionen bewegt haben, welche mehr oder weniger hoch in der Bildung angesiedelt waren.

Die Hoffnung, dass wir an einem Tag „besser“ leben werden, haben wir doch alle. Aber das hängt nur von jedermanns Chance ab. Ob wir diese herausfordern oder nicht, es gibt sie, sie muss nur entdeckt und trainiert werden.

Die Hoffnung, dass eine „Hoffnung“ besteht, bringt uns dazu, uns an eine imaginäre Wand zu stützen, wenn wir diese brauchen. Wir haben sie nur für uns, es sieht uns niemand dort und wir fühlen uns bequem so. Es tut uns gut. Wir erholen uns. Wir ernüchtern dort. Na, jetzt wohin?

 

Was bedeutet für dich eine Hoffnung zu haben?

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