Die Komfortzone

Komfortzone
Quelle Foto: BK

Wenn wir auf der Strasse ein Verkehrsschild sehen, das auf Verbot hinweist, wird auch einem einfachen Passanten eine Barriere auferlegt. Eine Barriere, welche uns vor ihr aufhält, eine Facette sozusagen „durchfahrt verboten“, welche manchmal bewusst übertreten werden kann, andere Male vermieden werden kann. Eine äussere Barriere für eine Zone.

Das Verbot stellt für jeden von uns ein Bruch zwischen der Zone und unserer Person dar. Wir Menschen haben auch eine solche Zone aber in unserem Inneren. Eine eigene Zone, zu der nur wir mit uns selbst Zugang haben. Wir können jedem von aussen ein Verbot geben, den wir nicht zu nahe zu uns herankommen lassen möchten. Wir können zum Dialog Zugang geben, zu einer Nährung von Person zu Person. Wir können uns öffnen oder nicht. Es ist unsere Komfortzone, welche wir nur als unsere eigene wahrnehmen.

Wie oft wurde die Tür zu unserer Privatsphäre gerammt? Wie oft haben wir nicht „gekämpft“, um nur für uns intakt zu erhalten, was nur uns gehörte? Und wenn wir es geschafft haben, können wir uns auch heute noch über die Momente der Ruhe und des Alleinseins erfreuen.

Wenn wir es nicht geschafft haben, ist es der Effekt einer Zone, in der die Miene eine Explosion hervorgerufen hat. Die Bombe wurde ausgelöst. Durch die Kraft der „Explosion“ ist etwas gebröckelt. Zurückgeblieben ist nur die Asche von dem, was einst gewesen ist, „etwas“. Es wächst nicht mehr, es bildet sich dort nichts mehr. Es ist nur eine Leere, die durch die Explosion niedergebrannt worden ist.

Nach der Bombardierung passiert nichts mehr mir dir. Nichts berührt dich mehr, du bist immun. Ohne deine Komfortzone fühlst du dich als ein Mensch, der von Schmerz „vergewaltigt“ und „niedergebrannt“ ist. Aber wie ist es, wenn du versuchen würdest, diesen zu überwinden? Wie ist es in eine unbequeme Situation zu geraten, die du dir nicht wünschst?

Ich finde, dass alle Fälle, die sich auf die Komfortzone beziehen, ein sensibles Thema aufrühren, etwas das dich dazu bringt, über deine eigene Kondition hinauszuwachsen. Gezwungen oder nicht, fügt es dir und deinem Äusseren Schmerz zu und, wenn es so sehr weh tut, warum sind wir gezwungen dies zu unternehmen? Warum leben wir nicht in unserem Inneren, was wir fühlen?

Für eine Zeit läuft es, du bist in deinem Gleichgewicht, du bist du selbst mit deinem Zeug, du mit dir selbst. Jeder von uns hat eine „Verletzlichkeit“, bezogen darauf, dass man etwas nicht überwinden kann. An einem Tag, in einer gewissen Stunde, Minute, Sekunde, nähert sich diese Zeit, in welcher wir mit diesem gewissen „Etwas“ konfrontiert werden. Du kannst es nicht „überwinden“, so dass du mit dir selbst in der Superlative konfrontiert wirst.

Du bist gezwungen, dich vorzubereiten, eine Übung zu machen. Du wirst es können, ermutigst du dich… Du wartest darauf, dass die Konfrontation vergeht, dass du der Situation entfliehen kannst und erneut in deine Sicherheitszone eintreten kannst. Wir rennen darauf zu, es ist der Komfort, welchen wir brauchen. Wir erholen uns dort, wir finden zu uns zurück, wir sammeln Information und alles, was wir brauchen, dass wir, wenn wir aus der Situation herauskommen, kraftvoll sein können, Schlüsselsituationen gut meistern zu können.

Weil es auch ausserhalb der Komfortzone schön ist, du Dinge tun kannst, für die du dich vorbereitet hast und neue Erfahrungen machen kannst.

 

 

Was bedeutet für dich die Komfortzone?

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