Die Geschichte von einigen Geschichten. Oder, wie jeder von uns diese wahrnimmt

Geschichte
Quelle Foto: See-ming Lee

Wir sind Kinder und warten auf eine Geschichte. Eine Geschichte, welche uns aus dem Alltag reissen soll. Wir nehmen das nicht wahr, es ist zu früh für uns. Das was es gibt, ist die Tatsache, dass wir uns wünschen eine Facette offen zu legen, eine Facette von dem, was mir mögen, uns abspaltet, uns in eine andere Welt wirft. Es ist ein Zustand der Flucht vor dem, was wir in dem Moment nicht leben möchten. Es ist gut, es macht uns Freude einen Zeichentrickfilm anzuschauen, oder von den Grossen eine Geschichte zu hören. Wir hören fasziniert zu und wünschen etwas Neues zu hören, aber was uns gleichsam unsere Vorstellungskraft anschraubt.

Wir suchen auch später noch nach Geschichten, aber wir lesen sie uns selbst vor. Den Ruhezustand versuchen wir selber herzustellen, in unserer eigenen Welt, in welcher wir das Bedürfnis verspüren uns von Allem abzugrenzen. Wir wünschen es uns, und suchen immer eine Flucht. Wenn es uns in der alltäglichen Welt zu viel wird, möchten wir dieser entfliehen. Jeder von uns, findet diese in etwas Anderem wieder. Jetzt können wir auswählen. Wir sind gross genug, um die Geschichten auf unserer eignen Haut zu spüren.

Die Lebensgeschichten mehr oder weniger mit Ereignissen von grossem oder kleinem Ausmass bestreut, geben uns einen Aufwind diese in die Praxis umzusetzen. Aber nachdem wir all unsere Ereignisse leben, die wir uns wünschen oder nicht, möchten wir uns für einige Momente in die Welt der Geschichten zurückziehen. Ob wir diese nun anders geniessen, abhängig von unseren Wünschen und dem Wahrnehmungsgrad der Dinge, wir wissen das diese dort irgendwo existieren. Sie liegen uns bei Hand, wir können uns so oft wie wir wollen, zurückziehen. Es ist unsere Science Fiction Welt, es ist der Entspannungszustand, den wir alle anstreben.

In den Artikeln, die wir auf den Blogs als „cool“ wahrnehmen, in Zeitschriften oder im Internet, abhängig von dem, was wir uns wünschen, gibt es eine grosse Auswahl an Geschichten. Diese werden von einer oder mehreren Personen gelebt, abhängig davon, auf wen wir uns beziehen. Jetzt können wir entscheiden, was wir damit machen, was wir uns wünschen aus jedem zu behalten und was nicht, was wir uns davon zu erleben wünschen und was nicht, und noch wichtiger, warum wir uns in diese einmischen sollten. Die Geschichten, die wir im Fernsehen anschauen oder denen wir zuhören, sind Geschichten, die uns nicht mit einbeziehen nur manchmal emotionell. Ob wir diese mögen oder nicht, wir können diese jederzeit beenden. Die Entscheidung liegt in unseren Händen.

Aber wie ist es mit den Lebensgeschichten? In diesem Fall entwickeln sich die Dinge ein bisschen schlechter. Die Zügel stehen uns nicht mehr zur Verfügung. Wir werden hineingeworfen, wie die Meereswellen, welche zwischen Flut und Ebbe schwanken. Wir können nur Entscheidungen treffen, in dem Fall, ob wir uns wünschen sie zu leben oder nicht. In den meisten Fällen werden wir von der Situation gezwungen und wir versuchen uns dem zu widersetzen. Ob wir es schaffen oder nicht, es verbleibt nur eine Frage des Zufalls. Wenn wir schlussendlich auf die „Hand“ des Schicksals angewiesen sind, gibt es kein zurück mehr.

Die gehörten, gesehenen oder erlebten Geschichten sind Teil von jedermanns Leben und Teil seiner Persönlichkeit. Niemand von uns erlebt wie ein anderer dieselbe Geschichte. Das macht den Unterschied zwischen uns aus und zeigt unsere Individualität. Und das ist auch gut so. Überlegt einmal, wie traurig die Menschheit wäre, wenn wir alle dieselben Geschichten gleich erleben würden!

 

 

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