Der Traum innerhalb eines Augenblicks

Traum innerhalb Augenblicks
Quelle Foto: Adam Zdebel

 

 

 

Ich habe mich in einem Traum geträumt.

Einer von jenen innerhalb eines Augenblicks.

Träume ohne jegliche Worte.

Ich habe meine Gedanken vergessen.

Verlaufen waren die Erinnerungen.

Ich fühle noch, wie sich mein Herz zusammenzieht.

In diesem Traum werden meine Augen sichtbar, welche noch lernen erneut zu betrachten. Der Mund, welcher lächelt.

Die Nase, welche von Weitem jenen Geruch schnüffelt…und so den Beinen die geeignete Richtung kommandiert.

Auf einmal kam im Traum der Tag von Morgen auf mich zu.

Und für Morgen musste ich überlegen, was ich gestern getan habe.

Der Tag von Gestern war noch lebhaft in meinem Gedächtnis zu finden und wollte seine Erinnerungen zurück.

Es war ein Traum ohne Vergangenheit und ohne Zukunft.

Es war der Traum, in welchem nur der Moment gelebt wurde.

Der Moment des Jetzt.

So, habe ich die Zeit korrigiert.

Um heute und jetzt zu leben.

Ich habe die Fragen verscheucht.

Ich habe die Antworten vertagt.

Ich habe verstanden, dass das Vergessen manchmal hilft.

Ich habe mich erneut zur Zeit zugewendet.

Zu jener Zeit, welche nicht massvoll war, mir zu sagen, wann ich etwas tun soll, was gemacht werden sollte, zum geeigneten Moment.

Jetzt versuche ich die Gegenwart zu leben.

In der Gegenwart ist mir bewusst geworden, dass manchmal die Worte und das Schreiben weiterhelfen.

Man sagt, dass sie die seelischen Schmerzen lindern.

Ich versuche aus diesem Grund die Worte ins Schreiben zu verwandeln.

Genau heute.

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