Der Mechanismus einer guten Haltung und Körpersprache (Teil II)

Haltung Körpersprache Sitzen
Quelle Foto: Etienne Valois

Das Sitzen

Auch wenn du sitzt, ist dieselbe Regel gültig: Behalte die Körpersprache (Haltung) offen!

Mache dich komfortabel und nehme dir Raum in deinem Umfeld, lehne ein wenig zurück und nehme eine entspannte Körperhaltung ein. Zappele nicht. Verbleibe nicht buckelhaft, als ob du dich schützt. Die Hände oder Beine sollten nicht verschränkt sein. Behalte deine Beine offen und die Hände auf den Möbeln gestützt. Verstecke deine Hände nicht, und dadurch signalisiere, dass du vertrauensvoll bist. Du kannst auch deine Handflächen nutzen, um zu kommunizieren, dass du nichts zu verstecken hast. In verschiedenen Studien wurde bewiesen, dass die erste Sache ist, die du an einer Person betrachtest, die Hände sind.

Gebe Acht auch auf das Verstecken der Augen, durch das Halten der Hände vor deinem Gesicht. Hier kann man auch über das Jucken der Nase oder das Berühren der Stirn sprechen. Durch jene Manifestierungen  – kontrolliert oder nicht – wirst du den anderen aus deinem Umfeld kommunizieren, dass dir nicht gefällt, was du siehst. Aus diesem Grund habe Acht auf dieses Verhalten, sei es bei dir, sei es bei den anderen. Jedes Mal, wenn du jemanden siehst, dass er seine Augen mit den Händen blockiert, ist es ein Zeichen, dass etwas passiert. Vielleicht fühlen sich diejenigen aus deinem Umfeld nicht allzu komfortabel und möchten dich nicht in ihrem Umfeld.

Ich habe drei Beispiele ausgewählt, die die Körpersprache im Sitzen zeigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Beispiel zu „so nicht“:  Er sitzt eingeigelt und sieht nicht allzu vertrauensvoll aus. Entspanne dich, indem du dich zurücklehnst, und öffne deine Postur, um nach vorne zu schauen!

Ein Beispiel zu „so ja“: Er lehnt sich zurück und nimmt sich Raum in seinem Umfeld.

Ein anderes Beispiel wäre die Ausnahme zu dem, was ich vorher gesagt habe: Er verschränkt seine Beine und versteckt seine Hände. In der Norm wäre es keine gute Variante, aber die Art und Weise, wie er dies macht, ist OK. Die Art, wie er seine Beine übereinanderschlägt, wie das eine Bein entspannt über dem anderen liegt, wird in USA als eine Postur von hohem Status angesehen. Und aus diesem Grund, da er eine entspannte Postur hat, kommuniziert er Ruhe und Komfort. Die Art, wie er seine Hände versteckt, haben hier eine Rolle, seinen Kopf zu stützen und er entspannt zurücklehen kann. Die Ellenbogen, welche seitlich nach aussen zeigen, geben ihm mehr Raum und Entspannung. In einem Wort: Er fühlt sich entspannt.

 

by

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .