Auch das Schweigen ist eine Antwort

Schweigen
Quelle Foto: Iqbal Osman

Wir waren machmal mit oder ohne unseren Willen an die Wand genagelt. Wir haben uns vor dem Gegner schwach gefühlt, aber nicht, weil dieser „besser“ als wir war. Nicht, weil dieser mehr Vorteile als wir hatte. Sondern weil er dort, von wo er die Dinge beobachtete, er sich an einem höhenliegendem Level befand. Und das machte ihn zum „Privilegierten“.

Aber auf solche Diskrepanzen wünsche ich mir jetzt nicht meine Energie zu lenken. Alles besteht darin, wenn du in solche Situationen ohne deinen Willen „hingerätst“, du zu wissen hast, wie du jonglieren musst. Ein Dribbling, welches dir hilft aus einer Situation, welche du dir nicht gewünscht hast,  herauszukommen. Du willst keine Rechenschaft ablegen, du musst dich vor niemandem rechtfertigen.

Manchmal ist auch die Vermeidung einer einfachen Antwort einen Ausweg aus dem Schlamassel. Unter den vielen Situationen, mit denen wir zu gewissen Zeitpunkten konfrontiert sind, würden wir gerne so viele Dinge aussprechen, Dinge, die uns entladen, von dem was wir in diesen Zeitpunkten denken. Aber wir können nicht

Eine Situation derart kommt mir jetzt ins Gedächtnis. Ich war vor kurzem beim Gericht. Nachdem ich ein Dokument authentifiziert habe, musste ich es noch mit Apostillen versehen. Nach einer längeren Wartezeit von gut 15 Minuten, begrüsse ich freundlich die Dame, welche beim Amt dafür zuständig war. Steiff fragt sie mich, was ich eigentlich möchte und ich kläre, was ich benötige. Als Kunde kenne ich nicht die Arbeitsregeln und die Richtlinien in dieser Domäne. Sie antwortet irritiert, dass es am Nachmittag „keine Apostille !“ gebe. Stumm beobachte ich ohne eine Antwort geben zu können. Eine Antwort darauf würde hier bedeuten nach Hause geschickt zu werden, ohne die Aufgabe vollenden zu können. So ordne ich mich ihren Befehlen unter. Ich verbeuge mich. Sie beobachtet meine Unterordnung, zeigt sich verständnisvoll und bietet eine Lösung an, welche dieses Mal zum Glück auch zu meinen Gunsten ist. Starr gehe ich von dort weg.

Kafka hatte im „Prozess“ Recht. Dieselbe Einstellung wie 1925. In welchen Tagen leben wir eigentlich? Evolution oder Involution? Eine Frage der Chance…

8 Kommentare


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