Etwas über die Körpersprache bei Männern – Teil II

Körpersprache Männern
Quelle Foto: Enrique Lin

Wenn du momentan auf deine Körperstellung achtest, ist es einfach sie zu verbessern, aber sie für eine lange Dauer aufrecht zu erhalten, ist schwieriger. Und das, weil du nicht immer in der momentalen Körperstellung verharrst.

Solange du an deine momentane Körperstellung denkst, ist sie gut, weil du deine Aufmersamkeit darauf lenkst, sie so zu erhalten. Aber wenn du mit anderen Dingen beschäftigt bist, wird sie an die gewohnte Position zurückkommen.

Der erste Schritt besteht in der Bewusstwerdung deiner Körperhaltung, d.h. die Aufmerksamkeit auf dich zu lenken. Dafür musst du in einen Spiegel schauen und die Stellung einzunehmen, die dir am natürlichsten erscheint. Die Details deines Körpers wirst du besser ohne T-Shirt beoachten können. Nur so wirst du ein reales Bild erhalten, wie deine aktuelle Körperhaltung eigentlich ist.

Auf der anderen Seite sagt die Körpersprache über die Art und Weise wie dein Körper mit der Umwelt und in der Beziehung mit Menschen interagiert. Wenn die Körperhaltung geschlossen ist: du verschränkst deine Hände und Beine, du baust keinen Augenkontakt auf, du wiegst dich hin und her – du wirst die Reaktion der Menschen sehen und über die Bewusstwerdung wirst du wissen, was du zu verbessern hast. Du wirst die Suggestionen nutzen und du wirst permanente Änderungen in deiner Körperhaltung machen können.

Eine andere Idee, um dich daran zu erinnern deine Körperhaltung zu verbessern, würde darin bestehen eine Notifikation auf deinem Handy zu programmieren, damit es dich von mal zu mal daran erinnert, deine Haltung zu überprüfen.

Es gibt einige generelle Prinzipien der Körpersprache:

1. Deine Körperhaltung reflektiert die Art und Weise, wie du dich fühlst und umgekehrt.

Beispiel: Wenn du dich vertrauensvoll fühlst, bedeutet es, dass du auch aufrechter stehen wirst.

Umgekehrt, wenn du eine aufrechte Körperhaltung hast, wirst du dich auch vertrauensvoller fühlen.

Das passiert auch, wenn du dich zwingst zu lächeln und dir das nicht wünschst, dann wirst du dich anschliessend besser fühlen.  Das passiert, weil das Gehirn und der Körper im selben Nervensystem verbunden sind.

2. Deine Körperhaltung beeinflusst auch, wie sich andere Menschen in deinem Umfeld fühlen.

Beispiel: Wenn du nervös bist, kann es auch andere Menschen in eine Ecke drängen.

Wenn du entspannt stehen wirst, dann werden Menschen diese Haltung von dir übernehmen und auch sie werden sich entspannt fühlen, mit dem Gedanken, dass alles in Ordnung ist.

3. Du willst cool, ruhig und entspannt aussehen und dich auch so fühlen.

Wenn du entspannt aussehen wirst, werden sich auch andere Menschen an dich annähern.

4. Du möchtest vertrauensvoll aussehen und dich auch so fühlen.

In diesem Fall wirst auch auch ein attraktiver Mann sein.

5. Nehme Raum ein.

Männer mit einem guten Selbstvertrauen kugeln sich nicht ein, stellen sich nicht in eine Ecke, und verschränken nicht ihre Arme und Beine. Vertrauensvolle Männer sitzen entspannt auf einem Stuhl, die Beine auseinandergestellt und nehmen sich viel Raum ein.

6. Sei nicht zu schnell in deinen Reaktionen.

Reagiere nicht zu schnell auf das, was in deiner Umwelt passiert.

Beispiel: Wenn du ein Gespräch mit jemandem führst und jemand anderen hörst, wie er dich ruft, wende deinen Kopf nicht allzu schnell. Nimm dir Zeit, beende das Gespräch und danach lenke deine Aufmerksamkeit zu der anderen Person. Die Idee ist, dass du reagierst, wenn du möchtest, und andere Menschen diktieren dir nicht, wohin sich deine Aufmerksamkeit zu lenken hat.

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